Regattasegeln

 

Einen Schwerpunkt der Arbeit der WSG bildet das Regattasegeln.
Neben den Aktivitäten in der Soling-Klasse ist die Ausrichtung von Yardstickregatten in Regattagemeinschaft mit dem Yachtclub Gollenshausen ein weiterer Bereich des sportlichen Geschehens.

 

 

15.10.2017 Platz 1 beim 'Dino Schiesaro' am Gardasee

 

 

Am Wochenende, dem 14./15.10.17 fand in Torbole am Gardasee die Soling-Regatta um die 'Trofeo Dino Schiesaro' statt.


Die Crew Heino Schuckmann, Markus Stallhofer und Martin Zeileis konnten sich nach 7 spannenden Rennen den Gesamtsieg auf ihrer 'GER 331' sichern.


Wir gratulieren zu diesem hervorragenden Saisonabschluss!

30.09.2017 Kraut und Rüben-Regatta

 

Mit 19 gemeldeten Teilnehmern fand am 30.09.17 vor Gollenshausen bei sonnigem Wetter aber kaum Wind die 'Kraut und Rüben-Regatta statt.

Gesegelt wurde die verkürzte Bahn mit nur einmaliger Umrundung der Fraueninsel.

Das erste Boot das die Ziellinie passierte war die Onyx von Jacob Röschli mit Victoria Blümlhuber Andreas Gretschmal und Christian Adam als Mannschaft. Nach berechneter Zeit ersegelten sie Platz 4.

Sieger wurde Franz Schwarz, einhand mit seiner GIB Sea 26 SV, gefolgt von Bernhard Daxenberger mìt einem Maxi 1/2 Tonner und einer 4- Personen Mannschaft mit den Namen Liedl, Wächter und Schnitt.

Den dritten Preis holten sich Werner Kuhlmann mit Andreas Draxler auf einer Dehler 24.


Von links nach rechts:
Werner Kuhlmann: 3. Platz
Franz Schwarz: 1. Platz
Bernhard Daxenberger: 2.Platz
Leonhard Funke: Jugendpreis

Hier die Ergebnisliste

Weitere Fotos auf der Homepage des YCG

16.09.2017 Seehäuslcup und Altöttinger Kreismeisterschaft

Sieger der Kreismeisterschaft 2017 wurden Rudolf und Chistoph Thaller, Yachtclub Gollenshausen, mit ihrem Schratz.
Den zweiten Platz erseglten Vikoria Blümlhuber mit Peter Blümlhuber und Andreas Getschmal von der Wacker Segel Gruppe auf der Benetau First 25 'Mistral'.
Durch den neuen Gennaker, der von der Infraserv gesponsort wurde, zeigt die Mistral jetzt - im Gegensatz zum letzten Jahr - hervorragende Regattaeigenschaften, besonders bei Raumwind / Halbwindkursen. 

Den dritten Punktpreis bei der Kreismeiterschaft erhielten Laurin, Martin und Leonie Hess vom YCG mit einer BB17.

Die schnellste Zeit hatten Leonard Funke und Harald Voit mit der Helium 7,65 ('Bora') gesegelt, die aber in der Wertung knapp an den Punktpreisen vorbeisegelten und sich mit Platz 4 begnügen mussten.

Der Sonderpreis des Landkreises für die erfolgreichste jugendliche Steuerfrau wurde an Viktoria Blümlhuber verliehen.

Die ersten 3 Plätze in der Gesamtwertung des Seehäuslcups waren identisch zu den ersten drei Plätzen der Kreismeisterschaft.

Den Wanderpreis des Seehäuslwirts nahmen als Gesamtsieger Rudolf und Christoph Thaller vom YCG für ein Jahr mit nach Hause.

Ergebnislisten Seehäuslcup

Ergebnislisten Kreismeisterschaft

Weitere Fotos der Regatta können hier besichtigt werden.

Platz 6 bei der Zipfer-Trophy 2017


Vom 18. bis 20. August fand beim Union Yachtclub Attersee die sog. 'Zipfer Trophy' in der Soling-Klasse statt.
Heino Schuckmann und Markus Stallhofer konnten mit einem hervorragenden 6. Platz bei 33 teilnehmenden Crews mehr als zufrieden sein.


 

Markus Stallhofer hat sich in der Soling Weltrangliste auf Platz 10 von 352 hochgesegelt und liegt damit punktgleich mit dem ehemaligen Weltmeister Roman Koch auf Platz 2 der deutschen Rangliste.

Platz 3 beim Riva-Cup 2017

Der jährliche Riva Cup war auch in diesem Jahr ein Anziehungspunkt für viele Korsar-Segler.
Eine rekordverdächtige Meldezahl von 30 Booten und eine sonnige Wetterprognose waren beste Voraussetzungen für eine windreiche spannende Regatta.
Bei Gardasee-typischen 25 °C, strahlendem Sonnenschein und 5-6 Beaufort aus Süd begannen wir den Riva Cup.
In einer sportlichen ersten Kreuz konnten wir uns gegen das Feld durchsetzen und erreichten als erstes Boot die Luvtonne. Diese Position konnten wir über den gesamten weiteren Regattakurs auch dank unseres neuen Großsegels ausbauen, so dass wir die erste Wettfahrt mit einem Abstand von einer Minute auf das zweite Boot beendeten.
Durch einen zweiten und fünften Platz in den folgenden Wettfahrten lagen wir am Ende des ersten Tages auf dem zweiten Platz in der Gesamtwertung.
Am zweiten Wettfahrttag konzentrierten wir uns auf gute Wettfahrt-Starts, die sehr ausschlaggebend für eine Spitzen-Positionierung sind. Dadurch konnten wir drei weitere Top-5 Platzierungen einfahren.
So starteten wir den letzten Wettfahrt punktgleich mit einem weiteren Team auf Platz drei und vier in der Gesamtwertung.
Für den Kampf um den dritten Platz mussten wir auch an diesem Tag wieder konstant vorne segeln und uns im Speziellen gegen das punktgleiche Team durchsetzen. Bei Böen von bis zu 7 Beaufort konnten wir unser Crewgewicht positiv einsetzen und mit hoher Bootsgeschwindigkeit punkten. Dadurch konnten wir uns den dritten Platz in der Gesamtwertung sichern.
Bei der Siegerehrung durften wir so zum ersten Mal das heiß umkämpfte „Riva Cup Treppchen“ erklimmen.
So haben wir unser selbst gestecktes Ziel eines angestrebten fünften Platzes sogar übertroffen.

Insgesamt waren es wieder drei sehr spannende und schöne Regattatage!

Francesco & Elias Wiedemann

So soll Segeln sein! - Zwei Skipper der WSG beim Kornati-Cup 2017

Montags brauchte man nur lang genug davon zu reden dass kein Wind kommt – dann kommt die Thermik bestimmt. Die Entscheidung der Wettfahrtleitung, statt der langen Tour in die Kornaten zwei kurze Wettfahrten vor Pakoštane zu absolvieren, erwies sich als richtig. Der in manchen Phasen ziemlich untypische Südwind hatte allerdings einige Schmankerl auf Lager. Einmal ging's nur über rechts, dann standen Kanten eher links, dann wiederum pendelte es am Vorwind, das erwischte viele auf dem falschen Fuß. Aber so soll Segeln sein.
Die Idee am Dienstag im Süden um das Kap Opat und dann erst rauf nach Žut zu fahren, war dank einer bis zum Abend konstant durchhaltenden Tramuntana perfekt: Der Wind fast nie unter 10 Knoten und zeitweise mit feinen 15. Die Sonne wärmte die morgens noch kühle Mailuft bald kräftig und auf den selektiven Vorwindgängen konnte man sich der warmen Jacken rasch entledigen. Schöner kann Segeln kaum sein. Die neue Routenvariante tut dem Kornati Cup sicher gut.
Zugegeben, man hatte es am Mittwoch nicht leicht. Wer kennt schon auf Anhieb Inselchen wie Gnalić, Ošljak oder Artica? All diese Inseln waren nämlich in der 5. Wettfahrt Bahnmarken, wie es beim Kornati Cup üblich ist. Der angesagte Nordwest setzte ziemlich spät ein, hielt aber für eine schöne lange Wettfahrt mit bis zu 12 Knoten ausgezeichnet bis ins Ziel vor Biograd durch. Die Inseln als Bahnmarken haben übrigens die Eigenschaft, ausgedehnte Hindernisse im Fahrwasser zu sein und unterliegen wie Bojen gewissen Normen, nämlich dass man sich nicht innen reindrängen darf, wenn vorher keine Überlappung bestanden hat. Das wissen offensichtlich nicht alle oder sie ignorieren es wissentlich und regelwidrig.
Das Glück is a Vogerl und es blieb heuer lange bei uns, also zwischen Biograd und den Kornaten: Keine böse Bora, kein fauler, feuchter Jugo, kein Regen, nur allerbeste Segelbedingungen mit einer breiten Palette. Maximal 18 Knoten Wind und darunter in allen Varianten bis zur Flaute. Zufallssieger gibt es bei solchen Bedingungen nicht, sportlich war es in manchen Klassen und spannend bis zum Schluss. Den ganz großen Showdown vereitelte allerdings die einsetzende Flaute am letzten Tag, an dem alle Klassen außer der Einheitsklasse Bavaria 41 S ihr Rennen nicht mehr zu Ende segeln konnten.
So schlugen sich die WSG Crews mit erfreulichen Ergebnissen: Platz 21 von 27 für Mischa Steinbacher mit seiner Blitvica  Startnummer 74 in der Einheitsklasse Bavaria Cruiser 45.
Die Crew Mischa Steinbacher,  Wolfgang Aumayr, Alfons Huber, Heinz Stiglbrunner, Robert Myrt, Norbert Huber, Jürgen Sorger:
Wir hatten immer gutes Segeln und unsere Gegner -  es hat einfach Spass gemacht.
Platz 18 Gerold Zauner mit der Avalon Startnummer 15 Einheitsklasse Bavaria Cruiser 41S.
Die Crew Gerold Zauner, Robert Krautgartner, Viktor Zauner, Erwin Schadhauser, Christian Weiß, Michael Huber, Thomas Neubauer, Michael Krautgartner. Die Teilnehmer kamen aus 19 Nationen, eine beachtliche Mischung für eine Breitensportregatta. Wir waren bei allen Wettfahrten immer dabei. Sportlich war es spannend bis zum Schluss, wunderbares Segeln in einem starken Feld - nächstes Jahr wieder.

Bericht: Gerold Zauner       Bilder: Pitter Yachting und Erwin Schadhauser

Zweiter Platz beim Sun-Down-Race

Zweiter Platz für Christian Mack, Thomas Fabry und Bernd Heiling,auf der Hippodackl beim Sun-Down-Race des Yachtclub Gollenshausen
Die Ergebnisliste.
Am Donnerstag geht es bereits weiter an den Reschensee zum Soling Alpen Cup.

 

Kornaticup 2016, 2 WSG Skipper beim Regattasegeln vom Feinsten

Gerold Zauner einer Bavaria 40s in der Einheitsklasse, Chia-ra,  und Mischa Steinbacher auf einer Bavaria 40 Cruiser, Leonardo, nahmen heuer am Kornaticup teil.
Zugegeben, das Wetter war am Montag nicht das Gelbe vom Ei mit dem strömenden Regen. Für fast alle Klassen ging sich bei leichtem Südwind eine vernünftige Wettfahrt aus, nur in der Klasse ohne Spi quälte sich ein Großteil des Feldes die Hälfte der Distanz. Als am Nachmittag eine kräftige Tramuntana einsetzte, hatte die Wettfahrtleitung die Wettfahrt in die Piskera abgesagt. Aber mit herrlichen Halbwind in die Pis-kera segeln, gab einen Vorge-schmack auf das, was die 107 Mannschaften in den nächsten Tagen erwartet.
Dienstag, bei bis zu 20 Knoten auf flachem Wasser mitten durch einen bizarren Steiner-haufen, mit vielen Windkanten, Kaps, Felsen und Untiefen: Während die Tramuntana im-mer mehr die morgendlichen Wolken vertrieb, kämpfte sich das Feld durch den engen Ka-nal der Kornaten nach Luv. Ein fantastisches Bild. Niemand, konnte sich diesem besonderen Reiz entziehen. Viel schöner kann Segeln nicht sein. Eine 13 Meilen lange Kreuz trennte nachhaltig die Spreu vom Wei-zen. Nach dem Zieldurchgang passierte die Flotte unter Motor die enge Passage bei der Pro-versa. Der Wind hatte sein Pul-ver verschossen; statt dessen gemütliches Spisegeln in die Marina Zut, cooles Apres Sail mit Gin-Verkostung in der, auch nicht schlecht.
Schade, der Mittwoch hätte auch zu jenen gehören können, die man mit Freude lange in Erinnerung behält. Toller, star-ker Wind, schöne, lange Wett-fahrt, spitzer und selektiver Spigang. Die schwere Kopfver-letzung eines Crewmitglieds beim Warten auf den nächsten Start zerstörte bei allen Teil-nehmern leider dieses Hochge-fühl. Das emotionale Mitgefühl war sogar am Funk zu spüren, als eine Unbeteiligte auf den Verzicht einer weiteren Wett-fahrt drängte. Der Abbruch war in dieser Situation für den Ver-anstalter eine logische Konse-quenz. Als Wettfahrtleiter Gert Schmidleitner am Abend in höchst emotionaler Weise den Vorfall schilderte und der Ver-letzten abschließend gute Bes  serung wünschte, brandete Applaus auf. Eine schöne Ges-te. Beim Kornati Cup steht halt nicht nur Racing im Vorder-grund, sondern eher die Freude am Segelsport.
Der Donnerstag 2 Wettfahrten im Regattagebiet vor Vrgada, beide bei Bora mit bis 20 Kno-ten Wind, es waren da schon ansprechende Wettfahrten auf den Kursen auf der Kreuz und im Vorwind mit dem SPI. durchsetzt mit kräftigen Böen. Wer keinen Frühstart macht startet zu langsam, hat einmal  ein Trainer gemeint, also mach-ten wir bedingt durch das Anlu-ven in der Böe gleich in der ersten Wettfahrt einen. An der Luvtonne ein Gemetzel eines im Nachrang legenden Bootes tat das übrige, Bojenberührung und Strafdrehung. Bei der 2. Wettfahrt guter Start, Kreuz Spi und eine lange Kreuz zurück nach Biograd, wir hatten den Bootsspeed mittlerweile im Griff lief es deutlich besser. Ein herr-licher Segeltag mit Sonnen-schein und super Wind beende-te den Kornaticup.
Tramontana am Dienstag, am Mittwoch Sonne, Bora am Don-nerstag und insgesamt fünf Wettfahrten, besser könnte das Resümee des 16. Kornati Cups nicht aus fallen. Aus sportlicher Sicht war bis zum Schluss für Spannung gesorgt. An welcher Stelle auch immer man sich in den Ergebnislisten finden mag, eines ist gewiss: Jeder, der bei solchen Bedingungen und in einer so wunderbaren Gegend segeln durfte, hat gewonnen, ein Wiedersehen beim Kornati Cup 2017.
Ergebnisse. Gerold Zauner Platz 16 in der Einheitsklasse, Mischa Steinbacher Platz 27 in der offenen Klasse mit Spi, an-spruchsvolles segeln auf hohem Niveau.
Bericht: Gerold Zauner Bilder: Pitter-Yachting

Segler der Segelabteilung des SV-Wacker bei Europameisterschaft ganz vorne dabei

Heino v. Schuckmann und Markus Stallhofer erkämpfen sich bei der Soling-Europameisterschaft am Traunsee vom 02.-05.05. in der Gesamtwertung den hervorragenden 8. Platz von insgesamt 35 Mannschaften
In neun Wettfahrten zeigen sie konstant gute Leistungen im vorderen Drittel und können sich bei der letzten Wettfahrt sogar bis zum 1. Platz steigern.
Sie sind bei der Europameisterschaft die besten deutschen Segler mit dem Steuermann Christian Spießberger an der Pinne auf dem Soling mit der englischen Segelnummer GBR 170.
Den Gesamtsieg fährt die österreichische Mannschaft mit dem Steuermann Christian Binder auf AUT 114 mit 2 ersten Plätzen ein, gefolgt von der ungarischen Mannschaft HUN 1 mit Litkey Farkas als Steuermann mit ebenfalls 2 ersten Plätzen und der kanadischen Mannschaft CAN 225 mit Steuermann Peter Hall ohne Einzelsieg aber drei zweiten Plätzen als beste Einzelplazierung.
Einzelsiege fuhren nur noch Florian Felzmann auf AUT 135 (Gesamtwertung Platz 5) sowie UKR 1 mit dem ehemaligen Olympiateilnehmer Sergey Pichuin (Gesamtwertung Platz 6) sowie Bostjan Antoncic auf SLO 1 (Gesamtwertung Platz 10) ein.  
Markus Stallhofer hat sich als zur Zeit bester Segler der Wacker Seglergruppe (WSG) bis auf Platz 25 der ISA Weltrangliste emporgekämpft, die vom Ungar Farkas Litkey angeführt wird, gefolgt vom Ukrainer Segey Pichuin, punktgleich mit Landsmann und UKR 1 Steuermann Igor Yushko. Markus Stallhofer ist gegenwärtig der fünftbeste deutsche Soling Segler in der Rangliste hinter Karl Haist und Michael Dietzel vom Bayrischen Yachtclub, Hannes Ramoser sowie Roman Koch vom Chiemsee Yachtclub.

Alle Resultate hier

2. Platz WSG-Mannschaft bei Kreismeisterschaft und Seehäusl-Cup

Das lange Warten auf Wind hat sich am Samstag, den 12.09. bei der Kreismeisterschaft und Seehäusl-Cup vor Gollenshausen gelohnt. Es konnte um 15:00 eine schöne Wettfahrt über 2 Runden bei gelichmäßigen Wind aus Ost von ca. 3 Bft gesegelt werden.
Insgesamt nahmen 28 Mannschaften an der vom YCG in Zusammenarbeit mit der WSG ausgetragenen Regatta teil.
10 Mannschaften aus 4 Vereinen kämpften dabei gleichzeitig um den Kreismeistertitel des Landkreises Altötting und um die von Landrat Erwin Schneider gestifteten Preise, die vom Glaspunkt in Burghausen angefertigt wurden.
Der Kreismeistertitel, ging an Niklas Mattes auf seiner Onyx vm Yachtclub Gollenshausen. Derzweite Platz ging an Christian Spörk auf der Boreas, unser ehemaliger Vorstand hat das Segeln kenesfalls verlernt, nach brechneter Zeit 4 Minuten hinter dem Siger im Ziel. Verfolgt wurde er hartnäckig vom derzeitigen Voerstand Dr. Harlad Voit, der gerade einmal mit einen Rückstand 15 Sekunden nach berechneter Zeit über die Zielinie ging.
Die Steuermannsbesprechung wurde mehrmals verschoben und Wettfahrtleiter Sven Erdmann kündigte schlussendleich Standartrichtung Nordost an. Die Wettfahrtleitung setzte vor dem Start die Flagge grün. Windrichtung und Stärke blieben während der gesamten Wettfahrt über 2 Runden des Dreieckskurses stabil, so dass eine schöne Wettfahrt gesegelt werden konnte.
Leider konnte Landrat Erwin Schneider wegen weiterer Termine nicht an der kreismeiserschaft teilnehmen.
War den Seglern bei Freibier Wesswürsten hervorragend verkürzt worden, lies sich der Seehäusl Wirt Andy Stockmayer im Anschluß an die Siegerehrung keinesfalls lumpen und belohnte die Segler mit einem vorzüglichen bayrischen Buffet und einem Faß Freibier.
Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung.
Besonderer Dank gilt Wettfahrtleiter Sven Erdmann und unserem Sportwart Ottmar Kreye zusammen mit dem Wettfahrtleitungsteam aus YCG und WSG für die Vorbereitung und perfekte Durchführung der Regatta.

Die weitern Plätze der WSG Mannschgaften:
Gerold Zauner auf der Bora Platz 6
Steinbuchner Mischa auf der Hippdackl Platz 9

Alle Ergebnisse findet ihr hier

Die schönen Bilder vom Andi Kellner findet ihr hier

Gerold Zauner

Riva Cup 2015

Nachdem wir am Wochenende vor dem Riva Cup schon mit einer Truppe von zwölf Korsaren bei Peter Sippel trainiert hatten, gingen an Christi Himmelfahrt 23 Boote an den Start.
Bei Gardasee-typischen 25 °C, strahlendem Sonnenschein und 5-6 Beaufort aus Süd begannen wir den Riva Cup.
Am Freitag war Dauerregen angesagt, womit in jedem anderen Revier ein Pausetag einhergegangen wäre. Nicht so am Gardasee! Pünktlich kurz vor der angesetzten Auslaufzeit hörte der Regen auf und es setzte sich ein kräftiger Schlechtwetter-Nordwind mit bis zu 6 Beaufort durch. Das für den Spätnachmittag angekündigte Gewitter hinderte die Wettfahrtleitung nicht daran, eine zweite Wettfahrt zu starten. So segelten wir bei Blitz und Donner die zweite Wettfahrt zu Ende. Glücklicherweise entstanden keine für den Gardasee typischen und sehr gefährlichen Fallwinde, sodass wir auch den zweiten windreichen Regattatag unversehrt beenden konnten.
Der dritte Wettfahrttag erwartete die Segler wieder mit Sonnenschein und typischer Ora. Die ersten beiden Wettfahrten konnten so recht zügig durchgezogen werden, doch vor der dritten Wettfahrt schlief der Wind langsam ein. Der Start lief noch durch, aber die Winddreher wurden immer größer und der Wind flaute ab. So wurde der Kurs verkürzt und das Ziel an die erste Leetonne in Richtung Hafen verlegt.
Gesamtsieger der Regatta wurde mal wieder das bewährte Duo Axel Oberemm/ Gerd Linnemann, das bei allen Windrichtungen und –stärken überzeugen konnte, gefolgt von Uti / Frank Thieme und Ralf Mahnke / Ralf Blum. Wir konnten uns mit einem siebten Platz im ersten Drittel des Feldes positionieren und dadurch unser selbst gestecktes Ziel erreichen.
Insgesamt waren es wieder drei sehr spannende und schöne Regattatage!

Francesco & Elias Wiedemann

Der Kornaticup ein Fest für Segler

Der Kornati Cup wurde heuer zum 15. Mal veranstaltet, es nahmen wieder 100 Yachten daran teil, wobei die rund 650 Crewmitglieder aus 19 Nationen kamen – ein Rekordwert für Regatten dieser Art.
Wir reisten getrennt am Samstag den 2. Mai an, nachdem der Peter, ein großes DAnke dafür, das Schiff bereit übernommen hatte, räumten wir zügig ein. So gegen 16:00 gerade vor dem Loswerfen der Leinen zum ersten Trainigsschlag, kam das Aus für unsere Chara, Schdan am Mastfuß. Die MAlemok III auch eine Bavaria 40s wurde uns als Ersatzschiff zugeteilt. Nach dem Umräumen war eis zu spät für einen Trainigsschlag, so saßen wir tranken bischen Bier und dann zum Essen nach Biograd.
Der Sonntag 3.5. bewölkt aber leichter bis mäßiger Wind, ein herrlicher Segeltag bis Murta. Nachdem aber unsere umgebaute Großschotführung den Geist aufgab, Ende des Trainings um 15:15 in der Hramina. (Die verbesserte Version der Großschot hat sich super bewährt.)
Die Kornaticup wurde im malerischen dalmatinischen Ort Murter eröffnet, führte ab Montag in den Archipel der Kornaten ind die Marina Piskera,  danach nach Biograd, wo Mittwoch abends eine rauschende Jubiläumsveranstaltung in Szene ging. Nach den Worten der Ehrengäste ging es zu den Vorspeisen, nach dem Hochlebenlassen der Sponsoren zu den Hauptspeisen.
"Ein sehr gelungener Abend", waren sich alle einig und freuen sich auf den morgigen ersten Wettfahrtstag! Die Crew, Zauner Gerold YCBS/WSG, Krautgartner Robert YCBS, Erwin Schadhauser WSG, Viktor Zauner YCBS, Hannes Enders WSG, Michael Huber SSC und Peter Blümlhuber. Die Positionen, Gerold Steuramnn, Michael Taktik, Grossschot, Spitrimm, Robert Navigation Genuatrimm , Viktor Genuatrimm, 2. Spitrimmer, Hannes Pit, Erwin Mastamnn, Peter Bootsmann.
Montag 4. Mai 2015
Gestartet und doch keine Wettfahrt! So könnte man den ersten Wettfagrtstag übertiteln. Nachdem die Wettfahrtleitung so lange gewartet hat. bis der Jugo leicht wurde, wurde eine Wettfahrt versucht. Nach dem Start der ersten drei von fünf Klassen, den Startpausen zwichen den Klassen 10 Minuten, ließ der Wind aderart stark nach, dass die Wettfahrt abgebrochen wurde, das führste zu Unmutsäußerungen.
Kurz vor Opat versuchte man es ein zweites mal, doch schon bevor der Kurs gelegt war war klar, dass es auch diesmal nichts wird! In der Marina Piskera war es den meisten dann ziehmlich egal, dass es keine Wettfahrt gegeben hat. Es wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert - alle waren ja ungeschlagen. Anfangs spielten "Lolo und die Spritzweintrinker", später wurde die Gitarre auf verschiedenen Booten bemüht - und nach dem ertsen Tag gingen auch die Getränke an Bord nicht aus......
Dienstag 5. Mai 2015
Besser war die Windvorhersage für den Dienstag, doch das einzige was sich blicken ließ war eine starke Flaute. Das Feld fuhr unter Maschine langsam Richtung Opat. Im Kanal vor Opat, gab es herrlichen Wind für einen Up-and-Down. Zuerst die falsche Seite erwischt. In der 2 .Runde leider eine Halse vergeigt mit dem Spi und in den Wind geschossen, den Spi hinten hereingezogen, mit Gross und Genua im Halbwind durchs Ziel, letzter Platz (Ergeizig nur nicht aufgeben haben sie in der Kornatirevue über uns geschrieben). Gleich darauf wurde die Navigationsfahrt über Opat und Visovac nach Biograd gestartet. Herrlicher Wind auf der Kreuz bis zur Boje, Bojenberührung, mit eineen 360°er entlastet 11 Platz mit Halbwind zwischen Opat und Smokjvica, nach den Sonneschüssen vor uns haben wir ohne Spi einiges gut gemacht. Eine 1/2 Meile später Spi rauf und mit Halbwind über das Murtersko More brettern. Da frage ich mich schon warum uns die Godspeedcrew von Peter Steikogler so abgedecht hat, die wurden ohnehin nicht bei uns gewertet, und die Halse vor Visovac vom Peter wäre ein lupenreiner Protest geworden. Naja Frieden vor Streit ist dann doch besser. Der Wind lies bei Visovac auch deutlich nach, Leichtwindsegeln mit Spi, eine Nervenschlacht. Die Taktik Vrigada Steuerbord liegen zu lassen hat uns Paltz 10 gebracht.
Mittwoch 6. Mai 2015
Wieder begann der Tag mit Warten (auch auf die langen Entscheidungsprozesse vom Blondl), ehe vor Biograd bei 6 Knoten Wind ein Up-and-Down gestartet wurde, der dann bei 15 Knoten den Zieleinlauf hatte.
Gleich anschließend gings auf eine Navigationsfahrt, nach 6 von 18 Meilen ließ der Wind nach und hörte schließlich ganz auf. Abbruch!
Am Abend wurde im Wasserballstadion von Biograd das Jubiläum gefeiert. Die "Pumpkins" spielten groß auf und die Stimmung war dem Jubiläum würdig.
Donnerstag 7. Mai 2015
Der Abschlußtag begann bilderartig, bei ansprechender Bora wurde vor Kozina ein Up-and-Down zur angesetzten Zeit gestartet. 4. an der Boje bei der ersten Rundung 5. bei der zweiten, lider kam der Mistarl früher als erwartet und brachte einen 180° Winddreher mit sich. Die Wettfahrt hätte; so wie es die Briten und Russen per Funk forderten, da bei einer professionellen Wettfahrtleitung abgebrochen werden müssen. So brachte es grosse Verschiebungen uns den letzten Platz. Schließlich segelte das gewaltige Feld unter blauem Himmel und mit bunten Spinnakern wieder zurück nach Murter. Der, im anschließenden Navigationskurs von Kozina über Gangaro, Obun, Otok Gnalic, zum Ziel direkt vor der Marina Hramina, 7. Platz ein super Ergebnis. Es war die schönste Wettfahrt des 15. Kornaticups.
Aus sportlicher Sicht durften wir sehr zufrieden sein, wir konnten im Bootsspeed mit den anderen mithalten, in der letzten Wettfahrt immer in der Spitzengruppe, ein dramatisches Finale im Ziel vor der Hramina. In der Gesamtwertung 11 Platz von 13 Schiffen leider ein bischen Pech dabei, aber in der Königsklasse des Kornaticup Bavaria 40s mit all den Profis, doch zufreiden.. Die Siegerehrung und das Pricegiving Dinner brauchen sich nicht nicht hinter anderern Regatten vestecken - da kommt so schnell nichts heran was vergleichbar ist. Alles in allem kann man nur die Kornati Cup Revue zitieren "Zum Heulen schön!"
Bericht: Gerold Zauner Bilder: Robert Krautgartner, Erwind Schadhauser und Yachtrevue

Kraut und Rüben Regatta 2014

Himmel: Bedeckt / Hochnebel

Wind: NO –N – Wind, Stärke 3 – 1, später streifig und abflauend

Alle hatten strahlender Sonne nach dem Morgennebel erwartet, aber der zähe Hochnebel lag den ganzen Tag über dem Chiemsee. Zum Seglerglück blies aber ein recht zuverlässiger NO-Wind, der später in einen Nordwind drehte, so dass der Rückweg von der Fraueninsel zu einer richtigen Kreuz wurde.

17 Boote meldeten zur diesjährigen Kraut & Rüben Regatta, ausgerichtet von der Wacker-Segler-Gruppe (WSG) vor Gollenshausen. Der gute Wind ermöglichte das Absegeln der gesamten 2 Runden zwischen der Wendeboje vor Gollenshausen und der Fraueninsel. Es war das erste Mal, dass zwei TopsCats am Start waren, die sich das ganze Rennen über einen packenden Zweikampf lieferten. Der größere Cat konnte sein Geschwindigkeitspotential bei den eher schwachen Winden nicht heraussegeln, denn beide Cats (K3 mit Erwin Schütz von der WSG und K4 mit Manfred Haselbeck vom SRV) kamen mit ca. 2 Minuten Zeitunterschied ins Ziel und landeten wegen der relativ geringen Yardstick-Zahlen auf den 8. bzw. 13. Platz.

Ganz vorne war das Rennen spannend, da die offene Kielyacht von Helmut Haller mit 2h und 5 Minuten eine sehr gute gesegelte Zeit vorlegte. Damit hatten es die Verfolger schwer nach berechneter Zeit zum Überholen anzusetzen. Nur gut 4 Minuten fehlten der Boreas von der WSG, gesegelt von Familie Mack und Thomas Fabry, zum Sieg. Sie belegten den 2. Rang gefolgt vom H-Boot von Bernhard Zahn und Berti Rottenmoser, YCG.

Jakob Röschli mit seiner jugendlichen Crew bekam den Sonderpreis fürs faire Segeln, da er nach einer konstruktiven Aussprache seinen Protest gegen Helmut Haller zurückzog.

Vielen Dank an alle Teilnehmer, Unterstützer, Helfer und Sicherungsbootfahrer für den gelungenen Saisonabschluss!

Ottmar Kreye (Wettfahrtleiter)

Ergebnisse hier klicken

Omega Cup 2014

Foto CYC

Stark besetzt mit 19 hochkarätigen Segelmannschaften aus ganz Deutschland, Österreich und Ungarn war der 42. Audi-Omega-Cup, der früheren olympischen Segelklasse Soling, beim Chiemsee Yacht Club. Den ersten Tag konnten wegen Windmangels keine Wettfahrten durchgeführt werden. Doch das Warten hat sich gelohnt, es wehte ein kräftiger Westwind, so ließ Wettfahrtleiter Hans Vogt senior am zweiten Wettfahrttag, gleich fünf Wettfahrten segeln. Die Segler ließen sich auch durch die Kälte und den ständigen Regen nicht stören, keiner gab auf. 2 WSG Mannschaften waren mit dabei, Heino von Schuckmann mit Dominik Meißner und Markus Stallhofer auf der GER 318. Mit dem WSG-eigenen Corus Ottmar Kreye, Harald Voit und Johannes Stallhofer als Vorschoter. An der Vorschot also ein Familienduell der WSG, das konnte eindeutig Heino mit seinem 9. Platz vor Ottmar am 17 Rang gewinnen. Die Gesamtwertung gewann Buschi Haist BYC nach zwei ersten Plätzen, einem vierten sowie einem sechsten Platz als Streicher. Bei den letzten beiden der gesegelten Wettfahrten wurde es allerdings noch einmal sehr eng, denn Florian Felzmann (SC Kammersee/Union YC Attersee) rückten ihm mit zwei Siegen gefährlich nahe, mussten sich aber punktgleich mit dem zweiten Gesamtrang. Am nächsten Tag herrschte kein segelbarer Wind mehr, so dass die Serie nach gesegelten fünf der ausgeschriebenen neun Wettfahrten beendet wurde. Nach dem langen Warten ein schönes Segeln bei eisigem Wind, meinte Harald Voit, herzliche Glückwunsch den Teilnehmern zu ihren Platzierungen.

Bericht: Gerhard Niessen CYC/Gerold Zauner WSG

Alle Ergebnisse findet ihr hier

Kraut und Rüben Regatta, Gollenshausen am 5.10.2013

Nasskalter Nebel lag am Morgen über dem Chiemsee, kein Lüftchen regte sich, und doch kamen 11 Boote mit fast 30 Seglerinnen und Seglern zur Kraut & Rüben Regatta nach Gollenshausen. Die Wacker Segler Gruppe (WSG), die die Traditionsregatta zum Saisonausklang veranstaltet, stellte vier Boote. Diese Crews bestanden aus einem Mix aus erfahrenen Seglern und fünf Neuseglern, die erst in diesem Jahr den Sportbootfüh-rerschein abgelegt hatten. So konnten die Anfänger an Erfahrung gewinnen und etwas Regatta-Feeling erleben.
Der Wetterbericht klang nicht gut: Erst gegen Mittag sollte eine leichte Brise aus östli-chen und später westlichen Richtungen kommen. Das Zeitfenster war so knapp, dass die Wettfahrtleitung (Ottmar Kreye und Herbert Brandlmayer) den Kurs auf nur eine Runde ansetzte: Der Start vor Gollenshausen, danach die Umrundung der Fraueninsel und zurück ins Ziel vor Gollenshausen.
Fast wie vorhergesagt kamen gegen 11.30 Uhr die ersten Brisenstriche aus nördlichen Richtungen, so dass kurz entschlossen um 11.45 Uhr der Startschuss fiel.

Die Flotte setze Spinnaker und zog langsam aber sicher in Richtung Fraueninsel. Die drehenden Winde verlangten eine hohe Aufmerksamkeit der Crew, andauernde Kor-rekturen an den Segeln und immer wieder das Schiften der Boote. Auf Höhe von Gstadt riss der Himmel auf, es setzte sich der angekündigte Westwind durch und ver-half dem Hauptfeld zu ungeahnter Beschleunigung. Die führenden Yachten, die weiter östlich der Fraueninsel lagen und schon einen beachtlichen Vorsprung herausgesegelt hatten, wurden von den heraneilenden Booten des Hauptfeldes eingeholt und sogar streckenweise überholt. Der ganze Vorsprung war dahin, und die gesamte Flotte nahm hoch am Wind Kurs auf das Ziel vor Gollenshausen. Nach ca. 2,5 Stunden Segelzeit kamen alle Boote innerhalb von nur 21 Minuten ins Ziel. Dies führte dazu, dass das Sprichwort „Die Letzten werden die Ersten sein“ überraschende Realität wurde. Nach berechneter Zeit schoben sich die Boote mit hohen Yardstickzahlen nach vorne und überholten alle schnell eingestuften Yachten.
Platz 1 inklusive dem Wanderpreis ging an Jörg Schäfer und Josef Brems (YCG) auf der SunFast, Platz 2 belegte die Familien-Crew Bernd, Kristine und Tim Alex auf der Condor 7 (YCG) vor Rudolf Thaler und Jörg Hofrichter auf der Schartz (YCG). Einen Sonderpreis für die jüngste Skipperin bekam die auf Platz 7 gesegelte Hennette Schneider mit Vorschoter Ralf Schneider.

Für die Sicherheit der Regattaflotte sorgten das Sicherungsboot von Christian Puchstein und das WSG-Begleitboot mit Andi Kellner und Fred Prommer.

Ergebnisliste1
Ergebnisliste2

Ottmar Kreye,
Wettfahrtleiter und Sportwart der WSG

Seehäusl-Cup und Kreismeiserschaft

25 Boote aller Klassen starteten beim Seehäusl-Cup und 6 Boote bei der WSG Kreismeiserschaft auf dem Chiemsee.
Der Kurs führte von Gollenshausen zur ersten Boje querab von Mitterndorf, von dort ging es in Richtung Seebruck bis zur Höhe von Lambach. Die ursprünglich fünf angesetzten Runden wurden von der Wettfahrtleitung Sven Erdmann vom Yachtclub Gollenshausen und Ottmar Kreye von der Wacker Segelgruppe auf vier heruntergesetzt, was sich angesichts des am Nachmittag immer schwächer werdenden Windes als richtige Entscheidung erwies. Max Gerschhammer/Eva Moll/Frithjof Ohin (Wacker SG/Chiemsee YC) querten schließlich auf ihrer Melges 24 nach 1:59:58 Stunden die Ziellinie, gefolgt mit knapp fünf Minuten Abstand von Werner Kuhlmann/Andreas Draxler/Sebastian Neumann (SV Gollenshausen) auf Diamant 3000 und Jakob Röschl/Moritz Anhalt/Laurin Hesse (YC Gollenshausen) auf einer Onyx.
Den Gesamtsieg nach gerechneter Zeit sicherten sich schließlich Ralf Wächter/Bernhard Daxenberger/Ralf Liedl /Christian Smidt (Seebrucker RV/SC Breitbrunn-Chiemsee) auf ihrem Halbtonner vor Werner Kuhlmann und Max Garschhammer (Kreismeister AÖ) mit ihren Teams. Gesamtvierte wurden Christian Mack/Thomas Fabry (WS Gollenshausen), Tabasco. 5. Peter Jell/Benjamin Richter/Anna Zimmermann (SC Breitbrunn-Chiemsee, Delphia 24 Sport. 6. Jakob Röschl/ Moritz Anhalt/Laurin Hesse (YC Gollenshausen) Onyx. 7. Manfred, Christiane und Helmut Wimmöster (YC Gollenshausen) Hanse 311. 8. Bernhard Zahn/Harti Mittermaier (YC Gollenshausen) H-Boot.

Original OVB-Online Scan

Ergebnisse SHC

Ergebnisse KM

Riva Cup

Die „Riva Cup“-Regatta am Gardasee ist bei den meisten Korsarseglern der absolute Höhepunkt im Regattakalender. Garantie für Wind um die 5 Beaufort bei Sonnenschein sowie die traumhafte Kulisse bieten ideale Voraussetzungen  für ein gelungenes Segelevent.
Die Jugend der Wacker Segler Gruppe konnte dieses Jahr mit zwei Teams, Clemens Köhler mit Jonathan Zoller auf dem „Blue Sky“ sowie Francesco Wiedemann mit  Elias Wiedemann auf dem „Pink Fluid“ beim Riva Cup antreten. Der Pink Fluid hatte vor ein paar Jahren einen neuen Masten bekommen und war seitdem nicht mehr bei Starkwind oder auf Regatten gesegelt worden. So war einiger Aufwand in der Vorbereitung notwendig, um das Boot fit für den Gardasee zu bekommen. Ein Grundtrimm wurde ermittelt, das Boot poliert und gewachst und brüchige Leinen erneuert.
Angekommen am Gardasee nahmen beide Teams zunächst an einem dreitägigen Training teil, das von der Klassenvereinigung der Korsare ausgerichtet wurde. Dabei wurde bei fünf bis sieben Windstärken der Trimm weiter optimiert, Manöver und kurze Testwettfahrten durchgeführt. Nach den drei Trainingstagen mit elf Booten waren sowohl die Boote als auch die Crews gut auf die Regatta vorbereitet. Da der Pink Fluid so lange nicht gesegelt worden war, hatte das Team Wiedemann weitere intensive Basteleinheiten eingelegt. Das sollte sich aber lohnen, denn so war das Boot fit für die Regatta und kann auch in Zukunft wieder bei weiteren Regatten eingesetzt werden.
Am ersten Wettfahrttag waren für den Gardasee etwas untypische Verhältnisse. Der morgendliche Wind „Vento“ aus Nord blieb aus und es setzte sich gegen Mittag eine leichte „Ora“ aus Süd durch, die jedoch verhältnismäßig schwach blieb und bis zu 40° drehen sollte. So kam es auch, dass die erste Wettfahrt abgeschossen wurde. Die zwei folgenden Wettfahren fanden bei beständigeren Bedingungen statt. Beim Boot Wiedemann gab es zunächst noch ein paar Schwierigkeiten bei den Starts, so dass die Ergebnisse noch nicht dem selbst gesteckten Ziel entsprach, unter die Top-Ten zu kommen. Beim Team Blue Sky bestand das Ziel, so gut wie möglich im hochkarätigen Regattafeld mitzumischen. Am ersten Wettfahrttag konnte nach einige missglückten Bojen-Manövern eine weiter ausbaufähige Platzierung erreicht werden.
Der zweite Wettfahrt Tag brachte nicht nur mehr Wind, sondern auch eine konstantere Windrichtung mit sich. Beide Teams konnten dadurch ihr Crewgewicht als Vorteil ausspielen. Für das Blue Sky Team setzte sich die positive Tendenz des Vortages fort. Dank des Trainings zum Beginn der Woche konnte das Boot sicher unter Starkwindverhältnissen gesegelt werden. Nur bei den Starts konnte noch nicht an die Erfolge aus dem Training angeknüpft werden. Leider riss bei der letzten Wettfahrt bei dem Team Wiedemann auf der Kreuz die Großschot durch das ständige Auffieren und Dichtnehmen des Großsegels. Dennoch konnte der Wettfahrttag erfolgreich mit zwei achten und einem neunten Platz beendet werden.
Die Regatta wurde vom Wettergott gekrönt mit einem schönen Gardasee typischen letzten Wettfahrttag. Ora mit fünf bis sechs Beaufort, 20°C und Sonnenschein. Das Team Pink Fluid konnte sich an diesem Tag noch einmal steigern und lag nach der ersten Wettfahrt mit einem sechsten Platz in der zweiten Wettfahrt an der Luvtonne an Position zwei. Leider wurde auf dem letzten Vorwindkurs die Spi-Schot „überfahren“, also legte sich unter den Bootsrumpf. So musste der Kurs ohne Spinnaker beendet werden, was wertvolle Plätze kostete. Insgesamt konnte mit einem zehnten Platz in der endgültigen Ergebnisliste aber für die Wiedemann-Brüder ein recht erfolgreicher Abschluss der zehn tägigen Segeleinheit am Gardasee erreicht werden.
Das Team auf dem Blue Sky konnte sich am letzten Regattatag  ebenfalls weiter steigern. Gegenüber den Starts am zweiten Tag behauptete sich das Team Köhler-Zoller deutlich besser und mischten immer in der ersten Reihe mit. Die kontinuierliche Weiterentwicklung brachte dann auch in der vorletzten Wettfahrt mit einem 11. Platz das beste Einzelergebnis. Mit einem 19. Platz in der Gesamtwertung ist das Team vor allem aufgrund der beständigen Verbesserungen von Wettfahrt zu Wettfahrt zufrieden.
Insgesamt hat das Event „Riva Cup“ und das davor geschaltete Training beiden Teams einen großen Lernerfolg gebracht und nicht zu guter Letzt auch noch sehr viel Spaß gemacht.
Wir danken der WSG für die tolle Unterstützung und freuen uns auf weitere Segelevents.
Francesco Wiedemann, Elias Wiedemann
Clemens Köhler, Jonathan Zoller

Julian Schunck gewinnt den XI. Hafenpokal am 1. Juni 2013

Die Gollenshausener Segler trotzen dem widrigen Wetter und starten in die Regattasaison 2013. Der Gewinner des Vorjahres kann dabei seinen Titel verteidigen.

Sturmhauptwarnung am Freitag, Starkwindwarnung für Samstag und obendrein Dauerregen - keine besonders guten Voraussetzungen für die Durchführung der XI. Hafenpokal-Regatta am Samstag, den 1. Juni 2013, die in Zusammenarbeit von YCG, WVG und SVGH ausgeschrieben worden war.

Aber siehe da: Die Wettfahrtleitung (Eberhard Naundorf, WVG und Sven Erdmann, YCG), konnte zwölf Teams mit rund vierzig Seglern auf den Kurs vor Gollenshausen schicken. Bei der ersten der zwei Wettfahrten hatte Petrus ein Einsehen und hielt die Himmelsschleusen geschlossen, dafür wehte der Wind auch nur mit gut ein Beaufort. Zu Beginn der zweiten Wettfahrt frischte der Wind auf, allerdings brachte er auch den angekündigten Regen mit. Am härtesten war diese Situation sicherlich für die Fahrer der Sicherungsboote, Peter Niedermaier (YCG) auf Boot 1 und Hans-Georg Schunck mit Tochter Nina auf Boot 2 (beide SVGH). Während die Segler sich auf Pokale und Ehrenschälchen freuen konnten, mussten sie bei Regen und 10 Grad Celsius schlichtweg „ausharren“.

Wie im Vorjahr sicherte sich Julian Schunck (SVGH) mit seiner Crew an Bord seiner Joker den Gesamtsieg und errang damit den Hafenpokal, gefolgt von Werner Kuhlmann auf Diamant 3000 (SVGH), der vor allem bei der zweiten Wettfahrt dicht an Julian Schunck herankam. Den dritten Platz belegte das Gästeteam von dr WSG Harald Voit, Gerd Lwoski und Klaus Wintermayer auf der TAbasco 26, Hippodackl. Die „Rote Laterne“ in Form einer historischen Eisenbahn-Schlussleuchte ging an das Team Detlef Reitz auf Sun 2000 (SVGH). Den Jugendpokal sicherte sich schließlich das Team Markus und Michael Anhalt (YCG) auf der Dyas, dem neuen Clubboot des YCG.

Bei der anschließenden Siegerehrung und Seglerhock bewiesen Hans-Georg Schunck und Werner Kuhlmann, dass sie nicht nur vom Segeln, sondern auch vom Grillen einiges verstehen.

Die Ergebnisliste steht hier zum Download zur Verfügung.

Soling ÖSTM

Harte Bandagen bei den Titelkämpfen der Soling, die im SCK am Attersee ausgetragen wurden. Grottenschlechtes Wetter, tiefe Temperaturen und launischer Wind stellten Teilnehmer wie Organisatoren auf eine harte Probe. An den ersten beiden Tagen reichte es lediglich für Startversuche, am letzten Tag herrschte Sturm mit Spitzen bis 24 Knoten.
Wettfahrtleiterin Stasi Weinberger kannte keine Gnade, schickte die Flotte vier Mal in Folge über den Parcours und sorgte damit für eine gültige Staatsmeisterschaft. Der Umstand wurde auch unserer Solingcrew auf der Corus zum Verhängnis. In der 2. Wettfahrt riss das Gross an ein Weitersegeln war dann ohne grössere Schäden nicht zu denken. Somit hervorragend im Rennen Abbruch und Ende der ÖSTM. Die Ehre der WSG rettet das Team auf dr Favonius mit dem 10 Platz.
Der Sieg ging an den Ungarn Georg Wossala und seine Crew, den nationalen Titel holte sich der Lokalfavorit Christian Holler.
Unbeeindruckt von den Wind- und Wetterkapriolen zeigte sich übrigens der 90-jährige Amerikaner Stuart Walker, der im Gegensatz zu einigen weit jüngeren Konkurrenten bis zum Schluss durchhielt und Rang vier im End klassement belegte. Mehr als beachtlich, die Kondition des Soling-Methusalems … Soling ÖSTM SCK, Wfl. Stasi Weinberger,
15 Tln. aus HUN, USA, GER und AUT, 4 Wft.:
1. Wossala/Wossala/Nemeth, HUN (7)
2. Holler/Holler/Praxmarer (10)
3. Neumann/Hubauer/Rager (15)
10. Christian Mack/Thomas Fabry/Korbinian Löbmann(38)
14. Ottmar Kreye/Harald Voit/Andreas Kellner (56)