Leonard Funke WSG neuer Kreismeister, Jugendmeister und Sieger des Seehäuslcups

Starker Regen, böiger Starkwind mit 4-6 Bft. und ordentlich Welle war das richtige Wetter für den harten Kern der Segler aus dem YCG und der WSG, um am Samstag, den 17.09. vor Gollenshausen den Seehäuslcup und die Kreismeisterschaft auszusegeln.
Die Regatta wurde bei Starkwindwarnung souverän durch Wettfahrtleiter Sven Erdmann mit seinem Team mit 4 Runden innerhalb von 2,5 Stunden durchgezogen.
Besonders gefragt waren bei diesem Wetter die Sicherungsboote, die ausreichend vorhanden waren. Durch den böigen Wind kam es zu Jollen und Katamaran- Kenterungen, die so alle gut begleitet und gemeistert werden konnten.

Die Regatta begann mit einem Duell der beiden Katamarane. In der ersten Runde lag die „Wildcat“ von Moritz und Michael Anhalt YCG noch knapp vor dem Topcat von Erwin Schütz WSG. Als aber nach der zweiten Runde die „Wildcat“  in einer Bö unter Genaker nicht mehr zu zähmen war und durchkenterte, zog Erwin Schütz davon, der auf Nummer sicher ging  und auf das Setzen des Genakers verzichtete. Er segelte so mit großem zeitlichen Vorsprung durch die Ziellinie.
Nach berechneter Zeit gewann jedoch verdient der 16 jährige Leonard Funke WSG aus Burghausen auf seinem Laser, der bei dem Wetter die meisten Dickschiffe achteraus liegen lies und an dem Tag ohne Trapez souverän die größte körperliche Leistung erbrachte.

Leonard Funke räumte die Trophäen ab, gewann den Seehäuslcup als Gesamtsieger und damit den vom Seehäuslwirt  gestifteten Wanderpreis sowie die Yardstick- Gruppenwertung in seiner Klasse, die Kreismeisterschaft als Gesamtsieger und damit den vom Landrat gestifteten Preis und zugleich als jüngster Steuermann auch noch den Jugendpreis des Landkreises Altötting.

Der nasskalte Regattatag fand beim durch den Seehäuslwirt Andi Stockmayr gestifteten Buffet nebst Getränken seinen wärmenden Ausklang.

Gratulation und Respekt dem neuen Kreismeister Leonard Funke.
2. Platz Erwin Schütz WSG
3. Platz Nicole Knauer

Burghauser Segler gewinnen den Alpen Cup 2016 am Reschense

Im Juli fand am Reschensee in Südtirol der zweite Alpen Cup der Solingklasse statt. Die WSG war bei der dreitägigen Regatta mit zwei Booten vertreten: GER 331 („Zipfeklatscher Sailingteam“) mit Heino Schuckmann, Markus Mar-quardt (SRV) und Markus Stall-hofer und USA 832 mit Christi-an Mack, Thomas Fabry und Bernd Heiling.
Dieses Jahr fanden 10 Solings den Weg an den Reschenpass, zusätzlich waren noch einige Boote der Streamline-Klasse angereist, die parallel im glei-chen Rahmen auch eine Klas-senregatta im Club veranstalte-ten.
Am ersten Wettkampftag wehte ein schöner Südwind mit ca. 4 Windstärken – perfekte Segelbedingungen für die Soling! Die beiden ersten Boote des letzten Jahres, GER 1 mit Roman Koch und GER 308 mit Burschi Haist im Steuer, lieferten sich vom Start weg einen Zweikampf, wovon GER 331 mit Heino und den beiden Markus trotz eines verpassten Starts profitieren konnten: Sie konnten frei segeln und sicherten sich den ersten Platz in dieser Wettfahrt. Das zweite Rennen des Tages musste abgebrochen werden, da bei Windböen mit Stärke 6-7 alle Bahnmarkierungen, inklusive der Startplattform, abtrieben. Nur noch GER 1 und GER 331 schafften es zudem überhaupt, unter Spinnaker zu segeln.
Nach dem Abbruch der Wett-fahrt und dem Ende des ersten Segeltages übernahm das Burghauser Team um Heino die roten Leibchen des Gesamtfüh-renden – ein Gag, den sich die Veranstalter ausgedacht hatten.
Am zweiten Tag ersegelte GER 308 den ersten Platz in der zweiten Wettfahrt, gefolgt von Heino und Team und GER 1, die dritte Wettfahrt endete mit einem Sieg von GER 1 und GER 308 und GER 331 auf den weiteren Plätzen. Nach den ersten drei Wettfahrten hatten somit diese drei Boote je einen ersten, einen zweiten und einen dritten Platz – die Regatta konnte erneut beginnen!
In der vierten Wettfahrt hatte der Wind etwas abgenommen und GER 11 mit Michael Dietzel am Steuer konnte das Rennen vor GER 331 für sich ent-scheiden. Nachdem dies wegen zunehmenden Regens und einschlafenden Windes die letz-te Wettfahrt des Tages war, standen Heino, Markus und Markus weiterhin ganz oben auf dem Gesamttableau – das hätten sich die Burghauser Jungs in dem starken Feld ge-spickt mit mehrfachen Welt- und Europameistern so vorher nicht träumen lassen!
Am dritten und letzten Regatta-tag zeigte sich Südtirol von sei-ner schönsten Seite: Es schien die Sonne und man konnte so-gar den Ortler im Süden erspä-hen. Auch in der fünften Wett-fahrt hatte GER 331 wieder den richtigen Riecher für den Wind und holte sich mit großem Vor-sprung abermals einen „Bullet“ (einen ersten Platz in einer Wettfahrt), gefolgt von GER 308 und GER 11.
Im sechsten Rennen schlief der Wind dann fast komplett ein. In der daher verkürzten Wettfahrt konnte GER 11 gewinnen und das zweite WSG-Boot um Christian, Thomas und Bernd ergatterte den zweiten Platz. Nach einer fast zweistündigen Pause mit Warten auf den Wind konnte schließlich die siebte Wettfahrt gestartet werden. GER 331 und GER 1 lieferten sich über beide Runden einen harten Zweikampf, der am Schluss von GER 1 in dieser Wettfahrt gewonnen werden konnte.
Für die Gesamtwertung war dem Burghauser Team um Heino, Markus M. und Markus St. mit den einzelnen Plätzen 1-2-3-2-1-7-2 und der Gesamt-punktzahl von 11 (die schlech-teste Wettfahrt wird nicht ge-wertet) der Sieg nicht mehr zu nehmen! Gesamtzweiter wurde Burschi Haist (GER 308) vom Bayrischen Yacht Club aus Starnberg mit seinem Team Irene Haist und Martin Zeileis (15 Gesamtpunkte), Dritter wurde Roman Koch (GER 1) mit Björn Geisler und seinem Sohn Valli Koch (16 Gesamt-punkte). Christian Mack, Thomas Fabry und Bernd Hei-ling landeten mit den Platzie-rungen 4-5-6-5-7-2-6 auf dem sechsten Platz.
Erst bei der Siegerehrung wur-de den Gewinnern bewusst, welch außerordentlichen tollen Preis sie gewonnen hatten: Neben dem Wanderpokal, ei-nem gefühlt tonnenschweren Marmor-Modell des versunke-nen Kirchturms, wurde ihnen ein Gutschein über 5 Übernach-tungen mit Halbpension für das ganze Team in einem Wellness-Hotel am Reschensee überreicht. Somit werden sie in den nächsten zwölf Monaten mindestens zwei Mal den Weg an dieses schöne Stück Erde finden: Einmal, um den Gut-schein einzulösen, und ein zweites Mal im nächsten Jahr zur Titelverteidigung! Aber das würde man auch ohnehin ma-chen: Es war, wie schon letztes Jahr, wieder eine rundum ge-lungene und perfekt organisierte Veranstaltung!
Bericht: Markus Stallhofer
Bilder: Fabio Armellini/ Markus Stallhofer

4.Lauf Chiemsee Meisterschaft WSG Mannschaft super unterwegs

ChiemseemeisterschaftDirk Funke mit seinem Team ist in der Chiemseemeiserschaft super unerwegs. Die Mannschaft wird bis jetzt als 5 ter in der Performance Yacht Gruppe gewertet und liegen nun auf dem 23. Platz aus 146 Booten unter den Top 16%

Herzliche Gratulation

Zweiter Platz beim Sun-Down-Race

Zweiter Platz für Christian Mack, Thomas Fabry und Bernd Heiling,auf der Hippodackl beim Sun-Down-Race des Yachtclub Gollenshausen
Die Ergebnisliste.
Am Donnerstag geht es bereits weiter an den Reschensee zum Soling Alpen Cup.

 

Hafenpokal Gollenshausen 2016

Am Wochenende den 4.6.16 sind wir, Christian Mack, Thomas Fabry und ich, gemeinsam mit der Hippodackl den Hafenpokal der Gemeinde Gstadt-Gollenshausen gesegelt,
und haben hierbei den zweite Platz belegt (punktgleich mit dem Ersten).
Anbei ein paar Eindrücke sowie Ergebnisliste.
Als nächstes planen wir am Sun Down Race, der Chiemsee Yardstick Abendregatta, im Juli teilzunehmen.
Wir würden uns freuen wenn hierbei weitere WSG Boote melden.

Bernd Heiling

10. Platz für unsere WSG Mannschaft bei der österreichischen Soling Staatsmeiserschaft

Soling STMVom 14. – 16.05 2016 segelten 21 H-Boote und 12 Solings unter starker ausländischer Beteiligung um den Titel des österreichischen Staatsmeisters. Die der Veranstaltung ging über drei Tage. Der drehende Westwind die immer wiederkehrenden Regenschauer und die Kälte machten den Seglern und der Wettfahrleitung einigermaßen zu schaffen.
Am Pfingstsamstag und Pfingstsonntag konnten jeweils drei Wettfahrten werden. Am Pfingstmontag, ließ der schwache und stark drehende Wind aus SW -NW keine Wettfahrt mehr zu.

Den Sieg holten sich die Gäste aus der Ukraine
UKR1 – Yushko Igor, Pichugin Sergiy, Severianov Igor, mit den Rängen 3, 1, 1, 1, 1, (6)
Österreichischer Staatsmeister bei den Soling`s wurden auf dem 2. Platz, AUT135 – Felzmann Florian, SCK – Schuh Margund, Uyca`s – Felzmann Michael, Uyca’s. ((4), 2, 3, 2, 4. 1.)
Dritter Platz:  GER 308 – Haist Karl, BYC –  Zeileis Martin, SCK –  Haist Irene, BYC, 1, (4) 2, 4, 2, 4.
10. Platz für unsere WSG Mannschaft USA 832 Mack Christian, Heiling Bernd, Mack Mirjam [11], 9, 10, 7, 8, 7
WIr gratulieren recht Herzlich

Soling Europameisterschaft 2016 (SC Ebensee, Traunsee, Österreich)

Anfang Mai fand die diesjährige Segel-Europameisterschaft in der Soling-Klasse im Rahmen der Traunseewoche in Österreich statt, organisiert vom Segelclub Ebensee. Mit 35 Teilnehmern aus 10 verschiedenen Ländern, darunter ehemalige Olympioniken und Welt- und Europameister in verschiedenen Bootsklassen, war das Feld hochkarätig besetzt. Die Wacker Segler Gruppe, die Segelabteilung des SV Wacker Burghausen, war mit Heino von Schuckmann und Markus Stallhofer vertreten. Die beiden segelten mit Christian Spießberger vom Segelclub Ebensee als Ersatzmann, da der turnusmäßige dritte Mann Dominik Meissner diesmal verhindert war. Da das Team vor nicht zu langer Zeit ein ehemaliges britisches Olympiaboot gekauft hatte, segelten sie offiziell noch unter britischer Kennung (GBR 170).
Nach erfolgreicher Meldung und Vermessung ging es dann endlich auf das Wasser. Mit Frühstarts und wechselnden Siegern in den ersten beiden Wettfahrten deutete sich schon frühzeitig an, dass es eine spannende, stark umkämpfte Meisterschaft werden sollte. Leider zeigte sich der Traunsee an den ersten drei Tagen wettermäßig nicht von seiner besten Seite. Ein ganz Österreich betreffender Kälteeinbruch sorgte für Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, Graupel- , Regenschauer und stark drehende Winde. Die Wettfahrtleitung bewies aber ein glückliches Händchen und konnte die neun Wettfahrten über vier Tage wie geplant durchziehen – langes Warten auf dem Wasser für einen segelbaren Wind war aber teilweise leider nicht zu vermeiden.
Für die Segler vom SV Wacker Burghausen lief es hervorragend: Nach einem starken ersten Tag mit den Platzierungen 10 und 6 und einem zwischenzeitlichen 6. Gesamtrang mussten sie in den nächsten Wettfahrten zwar etwas Federn lassen und fielen auf einen immer noch starken 8. Platz zurück. Das ganz persönliche Highlight gelang dem Team zum Abschluss in der neunten und letzten Wettfahrt. Sie erwischten einen sehr guten Start und konnten sich im freien Wind auf der linken Seite der Regattabahn schnell auf den ersten Platz segeln und mit zwei weiteren Booten deutlich vom restlichen Feld absetzen. Diesen ersten Platz verteidigten die drei eisern und konnten sich so über einen „Bullet“ bei einer kontinentalen Meisterschaft freuen! Damit festigten sie auch den 8. Gesamtrang unter den Top Ten und konnten sich als deutsch-österreichisches Mischteam unter anderem vor dem bestplatzierten deutschen Boot mit Steuermann Michael Dietzel positionieren, der es auf den elften Platz schaffte. Europameister wurde zur Freude der Veranstalter und Zuschauer vor Ort das österreichische Team AUT 114 mit Christian Binder, Christian Feichtinger und Klaus Kratochwill vor dem ungarischen Team HUN 11 um Litkey Farkas auf Platz zwei und Peter Hall aus Kanada und dessen Crew auf Platz drei.

Das Endergebnis auf den ersten beiden Plätzen war eines der engsten der jüngeren Soling-Historie: AUT114 und HUN 11 waren nach neun Wettfahrten punktgleich und hatten jeweils zwei erste Plätze. Ein zweiter Platz mehr gab schließlich den Ausschlag für die Österreicher.
In Summe war die Europameisterschaft eine sehr gelungene Veranstaltung, der Segelclub Ebensee organisierte ein tolles Rahmenprogramm und am letzten Tag zeigte sich auch noch das Wetter gnädig, so dass die neunte Wettfahrt unter blauem Himmel und Sonne gesegelt werden konnte.
Bericht: MArkus Stallhofer Bilder YC-Ebensee

Kornaticup 2016, 2 WSG Skipper beim Regattasegeln vom Feinsten

Gerold Zauner einer Bavaria 40s in der Einheitsklasse, Chia-ra,  und Mischa Steinbacher auf einer Bavaria 40 Cruiser, Leonardo, nahmen heuer am Kornaticup teil.
Zugegeben, das Wetter war am Montag nicht das Gelbe vom Ei mit dem strömenden Regen. Für fast alle Klassen ging sich bei leichtem Südwind eine vernünftige Wettfahrt aus, nur in der Klasse ohne Spi quälte sich ein Großteil des Feldes die Hälfte der Distanz. Als am Nachmittag eine kräftige Tramuntana einsetzte, hatte die Wettfahrtleitung die Wettfahrt in die Piskera abgesagt. Aber mit herrlichen Halbwind in die Pis-kera segeln, gab einen Vorge-schmack auf das, was die 107 Mannschaften in den nächsten Tagen erwartet.
Dienstag, bei bis zu 20 Knoten auf flachem Wasser mitten durch einen bizarren Steiner-haufen, mit vielen Windkanten, Kaps, Felsen und Untiefen: Während die Tramuntana im-mer mehr die morgendlichen Wolken vertrieb, kämpfte sich das Feld durch den engen Ka-nal der Kornaten nach Luv. Ein fantastisches Bild. Niemand, konnte sich diesem besonderen Reiz entziehen. Viel schöner kann Segeln nicht sein. Eine 13 Meilen lange Kreuz trennte nachhaltig die Spreu vom Wei-zen. Nach dem Zieldurchgang passierte die Flotte unter Motor die enge Passage bei der Pro-versa. Der Wind hatte sein Pul-ver verschossen; statt dessen gemütliches Spisegeln in die Marina Zut, cooles Apres Sail mit Gin-Verkostung in der, auch nicht schlecht.
Schade, der Mittwoch hätte auch zu jenen gehören können, die man mit Freude lange in Erinnerung behält. Toller, star-ker Wind, schöne, lange Wett-fahrt, spitzer und selektiver Spigang. Die schwere Kopfver-letzung eines Crewmitglieds beim Warten auf den nächsten Start zerstörte bei allen Teil-nehmern leider dieses Hochge-fühl. Das emotionale Mitgefühl war sogar am Funk zu spüren, als eine Unbeteiligte auf den Verzicht einer weiteren Wett-fahrt drängte. Der Abbruch war in dieser Situation für den Ver-anstalter eine logische Konse-quenz. Als Wettfahrtleiter Gert Schmidleitner am Abend in höchst emotionaler Weise den Vorfall schilderte und der Ver-letzten abschließend gute Bes  serung wünschte, brandete Applaus auf. Eine schöne Ges-te. Beim Kornati Cup steht halt nicht nur Racing im Vorder-grund, sondern eher die Freude am Segelsport.
Der Donnerstag 2 Wettfahrten im Regattagebiet vor Vrgada, beide bei Bora mit bis 20 Kno-ten Wind, es waren da schon ansprechende Wettfahrten auf den Kursen auf der Kreuz und im Vorwind mit dem SPI. durchsetzt mit kräftigen Böen. Wer keinen Frühstart macht startet zu langsam, hat einmal  ein Trainer gemeint, also mach-ten wir bedingt durch das Anlu-ven in der Böe gleich in der ersten Wettfahrt einen. An der Luvtonne ein Gemetzel eines im Nachrang legenden Bootes tat das übrige, Bojenberührung und Strafdrehung. Bei der 2. Wettfahrt guter Start, Kreuz Spi und eine lange Kreuz zurück nach Biograd, wir hatten den Bootsspeed mittlerweile im Griff lief es deutlich besser. Ein herr-licher Segeltag mit Sonnen-schein und super Wind beende-te den Kornaticup.
Tramontana am Dienstag, am Mittwoch Sonne, Bora am Don-nerstag und insgesamt fünf Wettfahrten, besser könnte das Resümee des 16. Kornati Cups nicht aus fallen. Aus sportlicher Sicht war bis zum Schluss für Spannung gesorgt. An welcher Stelle auch immer man sich in den Ergebnislisten finden mag, eines ist gewiss: Jeder, der bei solchen Bedingungen und in einer so wunderbaren Gegend segeln durfte, hat gewonnen, ein Wiedersehen beim Kornati Cup 2017.
Ergebnisse. Gerold Zauner Platz 16 in der Einheitsklasse, Mischa Steinbacher Platz 27 in der offenen Klasse mit Spi, an-spruchsvolles segeln auf hohem Niveau.
Bericht: Gerold Zauner Bilder: Pitter-Yachting

Segler der Segelabteilung des SV-Wacker bei Europameisterschaft ganz vorne dabei

Heino v. Schuckmann und Markus Stallhofer erkämpfen sich bei der Soling-Europameisterschaft am Traunsee vom 02.-05.05. in der Gesamtwertung den hervorragenden 8. Platz von insgesamt 35 Mannschaften
In neun Wettfahrten zeigen sie konstant gute Leistungen im vorderen Drittel und können sich bei der letzten Wettfahrt sogar bis zum 1. Platz steigern.
Sie sind bei der Europameisterschaft die besten deutschen Segler mit dem Steuermann Christian Spießberger an der Pinne auf dem Soling mit der englischen Segelnummer GBR 170.
Den Gesamtsieg fährt die österreichische Mannschaft mit dem Steuermann Christian Binder auf AUT 114 mit 2 ersten Plätzen ein, gefolgt von der ungarischen Mannschaft HUN 1 mit Litkey Farkas als Steuermann mit ebenfalls 2 ersten Plätzen und der kanadischen Mannschaft CAN 225 mit Steuermann Peter Hall ohne Einzelsieg aber drei zweiten Plätzen als beste Einzelplazierung.
Einzelsiege fuhren nur noch Florian Felzmann auf AUT 135 (Gesamtwertung Platz 5) sowie UKR 1 mit dem ehemaligen Olympiateilnehmer Sergey Pichuin (Gesamtwertung Platz 6) sowie Bostjan Antoncic auf SLO 1 (Gesamtwertung Platz 10) ein.  
Markus Stallhofer hat sich als zur Zeit bester Segler der Wacker Seglergruppe (WSG) bis auf Platz 25 der ISA Weltrangliste emporgekämpft, die vom Ungar Farkas Litkey angeführt wird, gefolgt vom Ukrainer Segey Pichuin, punktgleich mit Landsmann und UKR 1 Steuermann Igor Yushko. Markus Stallhofer ist gegenwärtig der fünftbeste deutsche Soling Segler in der Rangliste hinter Karl Haist und Michael Dietzel vom Bayrischen Yachtclub, Hannes Ramoser sowie Roman Koch vom Chiemsee Yachtclub.

Alle Resultate hier

2. Platz WSG-Mannschaft bei Kreismeisterschaft und Seehäusl-Cup

Das lange Warten auf Wind hat sich am Samstag, den 12.09. bei der Kreismeisterschaft und Seehäusl-Cup vor Gollenshausen gelohnt. Es konnte um 15:00 eine schöne Wettfahrt über 2 Runden bei gelichmäßigen Wind aus Ost von ca. 3 Bft gesegelt werden.
Insgesamt nahmen 28 Mannschaften an der vom YCG in Zusammenarbeit mit der WSG ausgetragenen Regatta teil.
10 Mannschaften aus 4 Vereinen kämpften dabei gleichzeitig um den Kreismeistertitel des Landkreises Altötting und um die von Landrat Erwin Schneider gestifteten Preise, die vom Glaspunkt in Burghausen angefertigt wurden.
Der Kreismeistertitel, ging an Niklas Mattes auf seiner Onyx vm Yachtclub Gollenshausen. Derzweite Platz ging an Christian Spörk auf der Boreas, unser ehemaliger Vorstand hat das Segeln kenesfalls verlernt, nach brechneter Zeit 4 Minuten hinter dem Siger im Ziel. Verfolgt wurde er hartnäckig vom derzeitigen Voerstand Dr. Harlad Voit, der gerade einmal mit einen Rückstand 15 Sekunden nach berechneter Zeit über die Zielinie ging.
Die Steuermannsbesprechung wurde mehrmals verschoben und Wettfahrtleiter Sven Erdmann kündigte schlussendleich Standartrichtung Nordost an. Die Wettfahrtleitung setzte vor dem Start die Flagge grün. Windrichtung und Stärke blieben während der gesamten Wettfahrt über 2 Runden des Dreieckskurses stabil, so dass eine schöne Wettfahrt gesegelt werden konnte.
Leider konnte Landrat Erwin Schneider wegen weiterer Termine nicht an der kreismeiserschaft teilnehmen.
War den Seglern bei Freibier Wesswürsten hervorragend verkürzt worden, lies sich der Seehäusl Wirt Andy Stockmayer im Anschluß an die Siegerehrung keinesfalls lumpen und belohnte die Segler mit einem vorzüglichen bayrischen Buffet und einem Faß Freibier.
Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung.
Besonderer Dank gilt Wettfahrtleiter Sven Erdmann und unserem Sportwart Ottmar Kreye zusammen mit dem Wettfahrtleitungsteam aus YCG und WSG für die Vorbereitung und perfekte Durchführung der Regatta.

Die weitern Plätze der WSG Mannschgaften:
Gerold Zauner auf der Bora Platz 6
Steinbuchner Mischa auf der Hippdackl Platz 9

Alle Ergebnisse findet ihr hier

Die schönen Bilder vom Andi Kellner findet ihr hier

Gerold Zauner

Riva Cup 2015

Nachdem wir am Wochenende vor dem Riva Cup schon mit einer Truppe von zwölf Korsaren bei Peter Sippel trainiert hatten, gingen an Christi Himmelfahrt 23 Boote an den Start.
Bei Gardasee-typischen 25 °C, strahlendem Sonnenschein und 5-6 Beaufort aus Süd begannen wir den Riva Cup.
Am Freitag war Dauerregen angesagt, womit in jedem anderen Revier ein Pausetag einhergegangen wäre. Nicht so am Gardasee! Pünktlich kurz vor der angesetzten Auslaufzeit hörte der Regen auf und es setzte sich ein kräftiger Schlechtwetter-Nordwind mit bis zu 6 Beaufort durch. Das für den Spätnachmittag angekündigte Gewitter hinderte die Wettfahrtleitung nicht daran, eine zweite Wettfahrt zu starten. So segelten wir bei Blitz und Donner die zweite Wettfahrt zu Ende. Glücklicherweise entstanden keine für den Gardasee typischen und sehr gefährlichen Fallwinde, sodass wir auch den zweiten windreichen Regattatag unversehrt beenden konnten.
Der dritte Wettfahrttag erwartete die Segler wieder mit Sonnenschein und typischer Ora. Die ersten beiden Wettfahrten konnten so recht zügig durchgezogen werden, doch vor der dritten Wettfahrt schlief der Wind langsam ein. Der Start lief noch durch, aber die Winddreher wurden immer größer und der Wind flaute ab. So wurde der Kurs verkürzt und das Ziel an die erste Leetonne in Richtung Hafen verlegt.
Gesamtsieger der Regatta wurde mal wieder das bewährte Duo Axel Oberemm/ Gerd Linnemann, das bei allen Windrichtungen und –stärken überzeugen konnte, gefolgt von Uti / Frank Thieme und Ralf Mahnke / Ralf Blum. Wir konnten uns mit einem siebten Platz im ersten Drittel des Feldes positionieren und dadurch unser selbst gestecktes Ziel erreichen.
Insgesamt waren es wieder drei sehr spannende und schöne Regattatage!

Francesco & Elias Wiedemann

Der Kornaticup ein Fest für Segler

Der Kornati Cup wurde heuer zum 15. Mal veranstaltet, es nahmen wieder 100 Yachten daran teil, wobei die rund 650 Crewmitglieder aus 19 Nationen kamen – ein Rekordwert für Regatten dieser Art.
Wir reisten getrennt am Samstag den 2. Mai an, nachdem der Peter, ein großes DAnke dafür, das Schiff bereit übernommen hatte, räumten wir zügig ein. So gegen 16:00 gerade vor dem Loswerfen der Leinen zum ersten Trainigsschlag, kam das Aus für unsere Chara, Schdan am Mastfuß. Die MAlemok III auch eine Bavaria 40s wurde uns als Ersatzschiff zugeteilt. Nach dem Umräumen war eis zu spät für einen Trainigsschlag, so saßen wir tranken bischen Bier und dann zum Essen nach Biograd.
Der Sonntag 3.5. bewölkt aber leichter bis mäßiger Wind, ein herrlicher Segeltag bis Murta. Nachdem aber unsere umgebaute Großschotführung den Geist aufgab, Ende des Trainings um 15:15 in der Hramina. (Die verbesserte Version der Großschot hat sich super bewährt.)
Die Kornaticup wurde im malerischen dalmatinischen Ort Murter eröffnet, führte ab Montag in den Archipel der Kornaten ind die Marina Piskera,  danach nach Biograd, wo Mittwoch abends eine rauschende Jubiläumsveranstaltung in Szene ging. Nach den Worten der Ehrengäste ging es zu den Vorspeisen, nach dem Hochlebenlassen der Sponsoren zu den Hauptspeisen.
"Ein sehr gelungener Abend", waren sich alle einig und freuen sich auf den morgigen ersten Wettfahrtstag! Die Crew, Zauner Gerold YCBS/WSG, Krautgartner Robert YCBS, Erwin Schadhauser WSG, Viktor Zauner YCBS, Hannes Enders WSG, Michael Huber SSC und Peter Blümlhuber. Die Positionen, Gerold Steuramnn, Michael Taktik, Grossschot, Spitrimm, Robert Navigation Genuatrimm , Viktor Genuatrimm, 2. Spitrimmer, Hannes Pit, Erwin Mastamnn, Peter Bootsmann.
Montag 4. Mai 2015
Gestartet und doch keine Wettfahrt! So könnte man den ersten Wettfagrtstag übertiteln. Nachdem die Wettfahrtleitung so lange gewartet hat. bis der Jugo leicht wurde, wurde eine Wettfahrt versucht. Nach dem Start der ersten drei von fünf Klassen, den Startpausen zwichen den Klassen 10 Minuten, ließ der Wind aderart stark nach, dass die Wettfahrt abgebrochen wurde, das führste zu Unmutsäußerungen.
Kurz vor Opat versuchte man es ein zweites mal, doch schon bevor der Kurs gelegt war war klar, dass es auch diesmal nichts wird! In der Marina Piskera war es den meisten dann ziehmlich egal, dass es keine Wettfahrt gegeben hat. Es wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert - alle waren ja ungeschlagen. Anfangs spielten "Lolo und die Spritzweintrinker", später wurde die Gitarre auf verschiedenen Booten bemüht - und nach dem ertsen Tag gingen auch die Getränke an Bord nicht aus......
Dienstag 5. Mai 2015
Besser war die Windvorhersage für den Dienstag, doch das einzige was sich blicken ließ war eine starke Flaute. Das Feld fuhr unter Maschine langsam Richtung Opat. Im Kanal vor Opat, gab es herrlichen Wind für einen Up-and-Down. Zuerst die falsche Seite erwischt. In der 2 .Runde leider eine Halse vergeigt mit dem Spi und in den Wind geschossen, den Spi hinten hereingezogen, mit Gross und Genua im Halbwind durchs Ziel, letzter Platz (Ergeizig nur nicht aufgeben haben sie in der Kornatirevue über uns geschrieben). Gleich darauf wurde die Navigationsfahrt über Opat und Visovac nach Biograd gestartet. Herrlicher Wind auf der Kreuz bis zur Boje, Bojenberührung, mit eineen 360°er entlastet 11 Platz mit Halbwind zwischen Opat und Smokjvica, nach den Sonneschüssen vor uns haben wir ohne Spi einiges gut gemacht. Eine 1/2 Meile später Spi rauf und mit Halbwind über das Murtersko More brettern. Da frage ich mich schon warum uns die Godspeedcrew von Peter Steikogler so abgedecht hat, die wurden ohnehin nicht bei uns gewertet, und die Halse vor Visovac vom Peter wäre ein lupenreiner Protest geworden. Naja Frieden vor Streit ist dann doch besser. Der Wind lies bei Visovac auch deutlich nach, Leichtwindsegeln mit Spi, eine Nervenschlacht. Die Taktik Vrigada Steuerbord liegen zu lassen hat uns Paltz 10 gebracht.
Mittwoch 6. Mai 2015
Wieder begann der Tag mit Warten (auch auf die langen Entscheidungsprozesse vom Blondl), ehe vor Biograd bei 6 Knoten Wind ein Up-and-Down gestartet wurde, der dann bei 15 Knoten den Zieleinlauf hatte.
Gleich anschließend gings auf eine Navigationsfahrt, nach 6 von 18 Meilen ließ der Wind nach und hörte schließlich ganz auf. Abbruch!
Am Abend wurde im Wasserballstadion von Biograd das Jubiläum gefeiert. Die "Pumpkins" spielten groß auf und die Stimmung war dem Jubiläum würdig.
Donnerstag 7. Mai 2015
Der Abschlußtag begann bilderartig, bei ansprechender Bora wurde vor Kozina ein Up-and-Down zur angesetzten Zeit gestartet. 4. an der Boje bei der ersten Rundung 5. bei der zweiten, lider kam der Mistarl früher als erwartet und brachte einen 180° Winddreher mit sich. Die Wettfahrt hätte; so wie es die Briten und Russen per Funk forderten, da bei einer professionellen Wettfahrtleitung abgebrochen werden müssen. So brachte es grosse Verschiebungen uns den letzten Platz. Schließlich segelte das gewaltige Feld unter blauem Himmel und mit bunten Spinnakern wieder zurück nach Murter. Der, im anschließenden Navigationskurs von Kozina über Gangaro, Obun, Otok Gnalic, zum Ziel direkt vor der Marina Hramina, 7. Platz ein super Ergebnis. Es war die schönste Wettfahrt des 15. Kornaticups.
Aus sportlicher Sicht durften wir sehr zufrieden sein, wir konnten im Bootsspeed mit den anderen mithalten, in der letzten Wettfahrt immer in der Spitzengruppe, ein dramatisches Finale im Ziel vor der Hramina. In der Gesamtwertung 11 Platz von 13 Schiffen leider ein bischen Pech dabei, aber in der Königsklasse des Kornaticup Bavaria 40s mit all den Profis, doch zufreiden.. Die Siegerehrung und das Pricegiving Dinner brauchen sich nicht nicht hinter anderern Regatten vestecken - da kommt so schnell nichts heran was vergleichbar ist. Alles in allem kann man nur die Kornati Cup Revue zitieren "Zum Heulen schön!"
Bericht: Gerold Zauner Bilder: Robert Krautgartner, Erwind Schadhauser und Yachtrevue

Kraut und Rüben Regatta 2014

Himmel: Bedeckt / Hochnebel

Wind: NO –N – Wind, Stärke 3 – 1, später streifig und abflauend

Alle hatten strahlender Sonne nach dem Morgennebel erwartet, aber der zähe Hochnebel lag den ganzen Tag über dem Chiemsee. Zum Seglerglück blies aber ein recht zuverlässiger NO-Wind, der später in einen Nordwind drehte, so dass der Rückweg von der Fraueninsel zu einer richtigen Kreuz wurde.

17 Boote meldeten zur diesjährigen Kraut & Rüben Regatta, ausgerichtet von der Wacker-Segler-Gruppe (WSG) vor Gollenshausen. Der gute Wind ermöglichte das Absegeln der gesamten 2 Runden zwischen der Wendeboje vor Gollenshausen und der Fraueninsel. Es war das erste Mal, dass zwei TopsCats am Start waren, die sich das ganze Rennen über einen packenden Zweikampf lieferten. Der größere Cat konnte sein Geschwindigkeitspotential bei den eher schwachen Winden nicht heraussegeln, denn beide Cats (K3 mit Erwin Schütz von der WSG und K4 mit Manfred Haselbeck vom SRV) kamen mit ca. 2 Minuten Zeitunterschied ins Ziel und landeten wegen der relativ geringen Yardstick-Zahlen auf den 8. bzw. 13. Platz.

Ganz vorne war das Rennen spannend, da die offene Kielyacht von Helmut Haller mit 2h und 5 Minuten eine sehr gute gesegelte Zeit vorlegte. Damit hatten es die Verfolger schwer nach berechneter Zeit zum Überholen anzusetzen. Nur gut 4 Minuten fehlten der Boreas von der WSG, gesegelt von Familie Mack und Thomas Fabry, zum Sieg. Sie belegten den 2. Rang gefolgt vom H-Boot von Bernhard Zahn und Berti Rottenmoser, YCG.

Jakob Röschli mit seiner jugendlichen Crew bekam den Sonderpreis fürs faire Segeln, da er nach einer konstruktiven Aussprache seinen Protest gegen Helmut Haller zurückzog.

Vielen Dank an alle Teilnehmer, Unterstützer, Helfer und Sicherungsbootfahrer für den gelungenen Saisonabschluss!

Ottmar Kreye (Wettfahrtleiter)

Ergebnisse hier klicken

Omega Cup 2014

Foto CYC

Stark besetzt mit 19 hochkarätigen Segelmannschaften aus ganz Deutschland, Österreich und Ungarn war der 42. Audi-Omega-Cup, der früheren olympischen Segelklasse Soling, beim Chiemsee Yacht Club. Den ersten Tag konnten wegen Windmangels keine Wettfahrten durchgeführt werden. Doch das Warten hat sich gelohnt, es wehte ein kräftiger Westwind, so ließ Wettfahrtleiter Hans Vogt senior am zweiten Wettfahrttag, gleich fünf Wettfahrten segeln. Die Segler ließen sich auch durch die Kälte und den ständigen Regen nicht stören, keiner gab auf. 2 WSG Mannschaften waren mit dabei, Heino von Schuckmann mit Dominik Meißner und Markus Stallhofer auf der GER 318. Mit dem WSG-eigenen Corus Ottmar Kreye, Harald Voit und Johannes Stallhofer als Vorschoter. An der Vorschot also ein Familienduell der WSG, das konnte eindeutig Heino mit seinem 9. Platz vor Ottmar am 17 Rang gewinnen. Die Gesamtwertung gewann Buschi Haist BYC nach zwei ersten Plätzen, einem vierten sowie einem sechsten Platz als Streicher. Bei den letzten beiden der gesegelten Wettfahrten wurde es allerdings noch einmal sehr eng, denn Florian Felzmann (SC Kammersee/Union YC Attersee) rückten ihm mit zwei Siegen gefährlich nahe, mussten sich aber punktgleich mit dem zweiten Gesamtrang. Am nächsten Tag herrschte kein segelbarer Wind mehr, so dass die Serie nach gesegelten fünf der ausgeschriebenen neun Wettfahrten beendet wurde. Nach dem langen Warten ein schönes Segeln bei eisigem Wind, meinte Harald Voit, herzliche Glückwunsch den Teilnehmern zu ihren Platzierungen.

Bericht: Gerhard Niessen CYC/Gerold Zauner WSG

Alle Ergebnisse findet ihr hier

Kraut und Rüben Regatta, Gollenshausen am 5.10.2013

Nasskalter Nebel lag am Morgen über dem Chiemsee, kein Lüftchen regte sich, und doch kamen 11 Boote mit fast 30 Seglerinnen und Seglern zur Kraut & Rüben Regatta nach Gollenshausen. Die Wacker Segler Gruppe (WSG), die die Traditionsregatta zum Saisonausklang veranstaltet, stellte vier Boote. Diese Crews bestanden aus einem Mix aus erfahrenen Seglern und fünf Neuseglern, die erst in diesem Jahr den Sportbootfüh-rerschein abgelegt hatten. So konnten die Anfänger an Erfahrung gewinnen und etwas Regatta-Feeling erleben.
Der Wetterbericht klang nicht gut: Erst gegen Mittag sollte eine leichte Brise aus östli-chen und später westlichen Richtungen kommen. Das Zeitfenster war so knapp, dass die Wettfahrtleitung (Ottmar Kreye und Herbert Brandlmayer) den Kurs auf nur eine Runde ansetzte: Der Start vor Gollenshausen, danach die Umrundung der Fraueninsel und zurück ins Ziel vor Gollenshausen.
Fast wie vorhergesagt kamen gegen 11.30 Uhr die ersten Brisenstriche aus nördlichen Richtungen, so dass kurz entschlossen um 11.45 Uhr der Startschuss fiel.

Die Flotte setze Spinnaker und zog langsam aber sicher in Richtung Fraueninsel. Die drehenden Winde verlangten eine hohe Aufmerksamkeit der Crew, andauernde Kor-rekturen an den Segeln und immer wieder das Schiften der Boote. Auf Höhe von Gstadt riss der Himmel auf, es setzte sich der angekündigte Westwind durch und ver-half dem Hauptfeld zu ungeahnter Beschleunigung. Die führenden Yachten, die weiter östlich der Fraueninsel lagen und schon einen beachtlichen Vorsprung herausgesegelt hatten, wurden von den heraneilenden Booten des Hauptfeldes eingeholt und sogar streckenweise überholt. Der ganze Vorsprung war dahin, und die gesamte Flotte nahm hoch am Wind Kurs auf das Ziel vor Gollenshausen. Nach ca. 2,5 Stunden Segelzeit kamen alle Boote innerhalb von nur 21 Minuten ins Ziel. Dies führte dazu, dass das Sprichwort „Die Letzten werden die Ersten sein“ überraschende Realität wurde. Nach berechneter Zeit schoben sich die Boote mit hohen Yardstickzahlen nach vorne und überholten alle schnell eingestuften Yachten.
Platz 1 inklusive dem Wanderpreis ging an Jörg Schäfer und Josef Brems (YCG) auf der SunFast, Platz 2 belegte die Familien-Crew Bernd, Kristine und Tim Alex auf der Condor 7 (YCG) vor Rudolf Thaler und Jörg Hofrichter auf der Schartz (YCG). Einen Sonderpreis für die jüngste Skipperin bekam die auf Platz 7 gesegelte Hennette Schneider mit Vorschoter Ralf Schneider.

Für die Sicherheit der Regattaflotte sorgten das Sicherungsboot von Christian Puchstein und das WSG-Begleitboot mit Andi Kellner und Fred Prommer.

Ergebnisliste1
Ergebnisliste2

Ottmar Kreye,
Wettfahrtleiter und Sportwart der WSG

Seehäusl-Cup und Kreismeiserschaft

25 Boote aller Klassen starteten beim Seehäusl-Cup und 6 Boote bei der WSG Kreismeiserschaft auf dem Chiemsee.
Der Kurs führte von Gollenshausen zur ersten Boje querab von Mitterndorf, von dort ging es in Richtung Seebruck bis zur Höhe von Lambach. Die ursprünglich fünf angesetzten Runden wurden von der Wettfahrtleitung Sven Erdmann vom Yachtclub Gollenshausen und Ottmar Kreye von der Wacker Segelgruppe auf vier heruntergesetzt, was sich angesichts des am Nachmittag immer schwächer werdenden Windes als richtige Entscheidung erwies. Max Gerschhammer/Eva Moll/Frithjof Ohin (Wacker SG/Chiemsee YC) querten schließlich auf ihrer Melges 24 nach 1:59:58 Stunden die Ziellinie, gefolgt mit knapp fünf Minuten Abstand von Werner Kuhlmann/Andreas Draxler/Sebastian Neumann (SV Gollenshausen) auf Diamant 3000 und Jakob Röschl/Moritz Anhalt/Laurin Hesse (YC Gollenshausen) auf einer Onyx.
Den Gesamtsieg nach gerechneter Zeit sicherten sich schließlich Ralf Wächter/Bernhard Daxenberger/Ralf Liedl /Christian Smidt (Seebrucker RV/SC Breitbrunn-Chiemsee) auf ihrem Halbtonner vor Werner Kuhlmann und Max Garschhammer (Kreismeister AÖ) mit ihren Teams. Gesamtvierte wurden Christian Mack/Thomas Fabry (WS Gollenshausen), Tabasco. 5. Peter Jell/Benjamin Richter/Anna Zimmermann (SC Breitbrunn-Chiemsee, Delphia 24 Sport. 6. Jakob Röschl/ Moritz Anhalt/Laurin Hesse (YC Gollenshausen) Onyx. 7. Manfred, Christiane und Helmut Wimmöster (YC Gollenshausen) Hanse 311. 8. Bernhard Zahn/Harti Mittermaier (YC Gollenshausen) H-Boot.

Original OVB-Online Scan

Ergebnisse SHC

Ergebnisse KM

Riva Cup

Die „Riva Cup“-Regatta am Gardasee ist bei den meisten Korsarseglern der absolute Höhepunkt im Regattakalender. Garantie für Wind um die 5 Beaufort bei Sonnenschein sowie die traumhafte Kulisse bieten ideale Voraussetzungen  für ein gelungenes Segelevent.
Die Jugend der Wacker Segler Gruppe konnte dieses Jahr mit zwei Teams, Clemens Köhler mit Jonathan Zoller auf dem „Blue Sky“ sowie Francesco Wiedemann mit  Elias Wiedemann auf dem „Pink Fluid“ beim Riva Cup antreten. Der Pink Fluid hatte vor ein paar Jahren einen neuen Masten bekommen und war seitdem nicht mehr bei Starkwind oder auf Regatten gesegelt worden. So war einiger Aufwand in der Vorbereitung notwendig, um das Boot fit für den Gardasee zu bekommen. Ein Grundtrimm wurde ermittelt, das Boot poliert und gewachst und brüchige Leinen erneuert.
Angekommen am Gardasee nahmen beide Teams zunächst an einem dreitägigen Training teil, das von der Klassenvereinigung der Korsare ausgerichtet wurde. Dabei wurde bei fünf bis sieben Windstärken der Trimm weiter optimiert, Manöver und kurze Testwettfahrten durchgeführt. Nach den drei Trainingstagen mit elf Booten waren sowohl die Boote als auch die Crews gut auf die Regatta vorbereitet. Da der Pink Fluid so lange nicht gesegelt worden war, hatte das Team Wiedemann weitere intensive Basteleinheiten eingelegt. Das sollte sich aber lohnen, denn so war das Boot fit für die Regatta und kann auch in Zukunft wieder bei weiteren Regatten eingesetzt werden.
Am ersten Wettfahrttag waren für den Gardasee etwas untypische Verhältnisse. Der morgendliche Wind „Vento“ aus Nord blieb aus und es setzte sich gegen Mittag eine leichte „Ora“ aus Süd durch, die jedoch verhältnismäßig schwach blieb und bis zu 40° drehen sollte. So kam es auch, dass die erste Wettfahrt abgeschossen wurde. Die zwei folgenden Wettfahren fanden bei beständigeren Bedingungen statt. Beim Boot Wiedemann gab es zunächst noch ein paar Schwierigkeiten bei den Starts, so dass die Ergebnisse noch nicht dem selbst gesteckten Ziel entsprach, unter die Top-Ten zu kommen. Beim Team Blue Sky bestand das Ziel, so gut wie möglich im hochkarätigen Regattafeld mitzumischen. Am ersten Wettfahrttag konnte nach einige missglückten Bojen-Manövern eine weiter ausbaufähige Platzierung erreicht werden.
Der zweite Wettfahrt Tag brachte nicht nur mehr Wind, sondern auch eine konstantere Windrichtung mit sich. Beide Teams konnten dadurch ihr Crewgewicht als Vorteil ausspielen. Für das Blue Sky Team setzte sich die positive Tendenz des Vortages fort. Dank des Trainings zum Beginn der Woche konnte das Boot sicher unter Starkwindverhältnissen gesegelt werden. Nur bei den Starts konnte noch nicht an die Erfolge aus dem Training angeknüpft werden. Leider riss bei der letzten Wettfahrt bei dem Team Wiedemann auf der Kreuz die Großschot durch das ständige Auffieren und Dichtnehmen des Großsegels. Dennoch konnte der Wettfahrttag erfolgreich mit zwei achten und einem neunten Platz beendet werden.
Die Regatta wurde vom Wettergott gekrönt mit einem schönen Gardasee typischen letzten Wettfahrttag. Ora mit fünf bis sechs Beaufort, 20°C und Sonnenschein. Das Team Pink Fluid konnte sich an diesem Tag noch einmal steigern und lag nach der ersten Wettfahrt mit einem sechsten Platz in der zweiten Wettfahrt an der Luvtonne an Position zwei. Leider wurde auf dem letzten Vorwindkurs die Spi-Schot „überfahren“, also legte sich unter den Bootsrumpf. So musste der Kurs ohne Spinnaker beendet werden, was wertvolle Plätze kostete. Insgesamt konnte mit einem zehnten Platz in der endgültigen Ergebnisliste aber für die Wiedemann-Brüder ein recht erfolgreicher Abschluss der zehn tägigen Segeleinheit am Gardasee erreicht werden.
Das Team auf dem Blue Sky konnte sich am letzten Regattatag  ebenfalls weiter steigern. Gegenüber den Starts am zweiten Tag behauptete sich das Team Köhler-Zoller deutlich besser und mischten immer in der ersten Reihe mit. Die kontinuierliche Weiterentwicklung brachte dann auch in der vorletzten Wettfahrt mit einem 11. Platz das beste Einzelergebnis. Mit einem 19. Platz in der Gesamtwertung ist das Team vor allem aufgrund der beständigen Verbesserungen von Wettfahrt zu Wettfahrt zufrieden.
Insgesamt hat das Event „Riva Cup“ und das davor geschaltete Training beiden Teams einen großen Lernerfolg gebracht und nicht zu guter Letzt auch noch sehr viel Spaß gemacht.
Wir danken der WSG für die tolle Unterstützung und freuen uns auf weitere Segelevents.
Francesco Wiedemann, Elias Wiedemann
Clemens Köhler, Jonathan Zoller

Julian Schunck gewinnt den XI. Hafenpokal am 1. Juni 2013

Die Gollenshausener Segler trotzen dem widrigen Wetter und starten in die Regattasaison 2013. Der Gewinner des Vorjahres kann dabei seinen Titel verteidigen.

Sturmhauptwarnung am Freitag, Starkwindwarnung für Samstag und obendrein Dauerregen - keine besonders guten Voraussetzungen für die Durchführung der XI. Hafenpokal-Regatta am Samstag, den 1. Juni 2013, die in Zusammenarbeit von YCG, WVG und SVGH ausgeschrieben worden war.

Aber siehe da: Die Wettfahrtleitung (Eberhard Naundorf, WVG und Sven Erdmann, YCG), konnte zwölf Teams mit rund vierzig Seglern auf den Kurs vor Gollenshausen schicken. Bei der ersten der zwei Wettfahrten hatte Petrus ein Einsehen und hielt die Himmelsschleusen geschlossen, dafür wehte der Wind auch nur mit gut ein Beaufort. Zu Beginn der zweiten Wettfahrt frischte der Wind auf, allerdings brachte er auch den angekündigten Regen mit. Am härtesten war diese Situation sicherlich für die Fahrer der Sicherungsboote, Peter Niedermaier (YCG) auf Boot 1 und Hans-Georg Schunck mit Tochter Nina auf Boot 2 (beide SVGH). Während die Segler sich auf Pokale und Ehrenschälchen freuen konnten, mussten sie bei Regen und 10 Grad Celsius schlichtweg „ausharren“.

Wie im Vorjahr sicherte sich Julian Schunck (SVGH) mit seiner Crew an Bord seiner Joker den Gesamtsieg und errang damit den Hafenpokal, gefolgt von Werner Kuhlmann auf Diamant 3000 (SVGH), der vor allem bei der zweiten Wettfahrt dicht an Julian Schunck herankam. Den dritten Platz belegte das Gästeteam von dr WSG Harald Voit, Gerd Lwoski und Klaus Wintermayer auf der TAbasco 26, Hippodackl. Die „Rote Laterne“ in Form einer historischen Eisenbahn-Schlussleuchte ging an das Team Detlef Reitz auf Sun 2000 (SVGH). Den Jugendpokal sicherte sich schließlich das Team Markus und Michael Anhalt (YCG) auf der Dyas, dem neuen Clubboot des YCG.

Bei der anschließenden Siegerehrung und Seglerhock bewiesen Hans-Georg Schunck und Werner Kuhlmann, dass sie nicht nur vom Segeln, sondern auch vom Grillen einiges verstehen.

Die Ergebnisliste steht hier zum Download zur Verfügung.

Soling ÖSTM

Harte Bandagen bei den Titelkämpfen der Soling, die im SCK am Attersee ausgetragen wurden. Grottenschlechtes Wetter, tiefe Temperaturen und launischer Wind stellten Teilnehmer wie Organisatoren auf eine harte Probe. An den ersten beiden Tagen reichte es lediglich für Startversuche, am letzten Tag herrschte Sturm mit Spitzen bis 24 Knoten.
Wettfahrtleiterin Stasi Weinberger kannte keine Gnade, schickte die Flotte vier Mal in Folge über den Parcours und sorgte damit für eine gültige Staatsmeisterschaft. Der Umstand wurde auch unserer Solingcrew auf der Corus zum Verhängnis. In der 2. Wettfahrt riss das Gross an ein Weitersegeln war dann ohne grössere Schäden nicht zu denken. Somit hervorragend im Rennen Abbruch und Ende der ÖSTM. Die Ehre der WSG rettet das Team auf dr Favonius mit dem 10 Platz.
Der Sieg ging an den Ungarn Georg Wossala und seine Crew, den nationalen Titel holte sich der Lokalfavorit Christian Holler.
Unbeeindruckt von den Wind- und Wetterkapriolen zeigte sich übrigens der 90-jährige Amerikaner Stuart Walker, der im Gegensatz zu einigen weit jüngeren Konkurrenten bis zum Schluss durchhielt und Rang vier im End klassement belegte. Mehr als beachtlich, die Kondition des Soling-Methusalems … Soling ÖSTM SCK, Wfl. Stasi Weinberger,
15 Tln. aus HUN, USA, GER und AUT, 4 Wft.:
1. Wossala/Wossala/Nemeth, HUN (7)
2. Holler/Holler/Praxmarer (10)
3. Neumann/Hubauer/Rager (15)
10. Christian Mack/Thomas Fabry/Korbinian Löbmann(38)
14. Ottmar Kreye/Harald Voit/Andreas Kellner (56)

Regattasegeln

Einen Schwerpunkt der Arbeit der WSG ist das Regattasegeln. Neben den Aktivitäten in der Soling-Klasse ist die Ausrichtung von Yardstickregatten in Regattagemeinschaft mit dem Yachtclub Gollenshausen ein weiterer Schwerpunkt des sportlichen Geschehens.